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Offizielle Webseite von LHC-Kritik (’Wiener Initiative’), internationales wissenschaftliches Netzwerk zur Erörterung der Risikofrage an dieser und anderen experimentellen nuklearphysikalischen Teilchenbeschleunigeranlagen sowie zur Erarbeitung und Einreichung einer Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die CERN-Mitgliedsstaaten.

Wichtige Neuigkeiten oben links unter Aktuell / Presseinfo sowie laufend hier auf der Hauptseite (Home) unten im Blog - mit Kommentarmöglichkeit.

ENGLISH: Official website of LHC Critique (’Viennese Initiative’), international scientific network to discuss the risks at this and other experimental nuclear-physical particle accelerator facilities and to file a complaint at the European Court of Human Rights against the CERN member states.

 

Please chose left for other languages than German. Actual Information left at: “Actual / Pressinfo” and here at the main site (Home) below in the German and English blog - with the opportunity to write a comment.

NEW: This is a brief English info of LHC-Critique about the concrete risks arising from CERN’s planned experiments, a choice of papers showing dangers, recent happenings and activities:

Brief Info LHC-Critique

——————  

Advance Notice: 

The global critics-community of CERN’s planned “Big Bang experiment” - on its experimental subatomic reactor LHC – has worked out and is now finishing a widely consensual human-rights-complaint against the CERN-member-states and especially against Switzerland and France to be filed at the United Nations at Geneva soon.

This complaint will clearly demonstrate several concrete global dangers arising only from these experiments at CERN, planned for late summer 2009 - and will stress the complete lack of a valid external risk evaluation, as well as the complete lack of the member-states’ duty to protect its citizens from these dangers.

The complaint will include scientific studies of various experts and special expertises of risk-scientists. ‘LHC-Kritik’ strongly supports this complaint and participated in its preparation and its initiation.

The 3 central claims are:


1: External multidisciplinary risk evaluation. Before this, the LHC should not start up at all.

2.: Wait for the AMS 2 experiment in 2010 at the International Space Station (ISS) to directly observe cosmic rays finally, so the prominent argument of a similarity to the planned collisions at the LHC could be proved.

3.: International regulation and standardized extern and multidisciplinary risk evaluation of this and similar subatomic high energy experiments on the level of the International Atomic Energy Agency of the UN or a comparable new agency.  

The complaint will be downloadable here on this homepage. A press release will mark the day of publication. 

—————————————– 

18.12.08: VERÖFFENTLICHUNG DER AKTUELLEN NACHREICHUNG AN DEN EGMR:

LHC-Kritik CERN 2. Aeusserung 12.08

Dieses Dokument beschreibt übersichtlich, mit zahlreichen wissenschaftlichen Quellenverweisen und allgemeinverständlichen Kurzerläuterungen den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Risikodebatte über die vorläufig auf kommenden Herbst verschobenen Hochenergieexperimente am experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor LHC des CERN in Genf.

Dazugehörige Presseinformation unter Aktuell / Presseinfo 18.12.08

 

Weitere Downloads:

Die ursprüngliche Beschwerde vom August 08 - inhaltlicher Teil bis S. 36 bei großem Zeilenabstand:

MR-Beschwerde LHC-Kritik CERN

Die 1. Äußerung vom September 08 - zusammenfassendes Papier von gut 10 Seiten:

LHC-Kritik CERN 1. Aeusserung

English translation of the main part of the first statement of LHC-Kritik from September 2008:

LHC-Kritik CERN 1st Statement Summary 9.08

Wichtige Neuigkeiten oben links unter Aktuell / Presseinfo sowie laufend hier auf der Hauptseite (Home) unten im Blog - mit Kommentarmöglichkeit.

Zur Abdeckung der Klagskosten werden dringend noch Spenden erbeten - siehe links unter Spenden / Donates.

                                                logocern3-ark.png

 

1.: Wissen Sie, dass CERN selbst die Entstehung stabiler bzw. semi-stabiler Mikro-Schwarzer-Löcher durchaus für möglich hält und dass es am CERN ein „Black Holes Institute“ gibt? 

2.: Wissen Sie, dass für den Fall der Entstehung dieser potentiell denkbar gefährlichsten Objekte überhaupt keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden und es zwei Jahre lang dauern soll, bis zumindest die erwarteten Ergebnisse ausgewertet sind? 

3.: Wissen Sie, dass sämtliche Sicherheitsargumente bei CERN auf unbewiesenen Hypothesen beruhen und dass insbesondere die vielzitierte, paradoxe „Hawking-Strahlung“, die für den Zerfall der Mikro-Schwarzen-Löcher garantieren soll, noch niemals nachgewiesen werden konnte? 

4.: Wissen Sie, dass die mögliche Entstehung und der mögliche Zerfall Mikro-Schwarzer-Löcher in der Atmosphäre noch nie gemessen wurde und dass somit auch dieser Verweis im CERN-Sicherheitsargument ebenso rein hypothetisch ist?  

5.: Wissen Sie, dass ein solches rein beobachtendes Experiment in der Atmosphäre möglich wäre, zumal von CERN vorgegeben wird, dass sich in der Atmosphäre angeblich nichts anderes als am LHC ereigne, nur viel seltener?

 

Im Spätsommer 2009 wird die Welt wahrscheinlich nicht untergehen. Allerdings soll die Beschleunigerröhre mit dem Protonenstrahl beschickt werden. In dem experimentellen nuklearphysikalischen Reaktor LHC sollen die Energien im Laufe von mehreren Wochen schrittweise erhöht werden und noch in den folgenden Monaten die bisher an anderen Beschleunigeranlagen erreichten Kollisionsenergien um mehr als das Doppelte übertreffen. Die Ergebnisse können erst zwei Jahre später ausgewertet werden. Außerdem ist das System auf die Filterung von erwarteten Ereignissen hin ausgelegt.

In Anbetracht der zahlreichen offenen wissenschaftlichen Fragen zu möglicherweise globalen Risiken appelieren wir an die verantwortlichen Politiker der 20 Europäischen Betreiberstaaten, sowie an die Europäische Kommission und an das Nobelpreiskomitee, von der Eröffnung bis auf weiteres dringend abzuraten bzw. diese bis auf weiteres zu unterbinden und appelieren insbesondere an CERN, seinerseits bis zur seriösen wissenschaftlichen Klärung dieser Fragen ein Moratorium zu setzen.

Insbesondere wären neue astronomische Ergebnisse abzuwarten, die wichtige Aufschlüsse über die Sicherheit des LHC liefern könnten, dies betrifft insbesondere das AMS 2 Experiment auf der internationalen Raumstation ISS zur direkten Messung der kosmischen Strahlen aber auch die eben gestartete Planck-Sonde.  

Die 20 CERN-Vollmitgliedsstaaten sind: Schweiz, Frankreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, Tschechische Republik und Ungarn. Besondere Verantwortung kommt dabei der Schweiz und Frankreich zu, auf deren beider Territorien die Anlage sich befindet und die den LHC auch mit Energie versorgen.

Österreich hat im Mai 2009 seinen Austritt als Vollmitglied bei CERN für Ende 2010 bekannt gegeben und will die Forschungsgelder in mehrere andere hochinteressante internationale Projekte, darunter auch physikalische und astronomische wie das ‘European Extremely Large Telescope’ (E-ELT) im Rahmen von ESO, sowie in den Österreichischen Wissenschaftsfond FWF umschichten. Dennoch sollen enge Beziehungen Österreichs zu CERN aufrecht erhalten werden. Gegenwärtig werden neue Formen der Zusammenarbeit verhandelt.

Wenden Sie sich an Ihre/n Regierungschef/in, an Parteien, Umweltorganisationen und andere Autoritäten und bitten Sie ihn/sie, sich für ein Moratorium einzusetzen, d.h. die Experimente bis zur angemessenen wissenschaftlichen Klärung der offenen Fragen zu möglicherweise globalen Risiken aufzuschieben und insbesondere darum, sich für eine externe und multidisziplinäre Risikoprüfung einzusetzten.

 In der modernen Beschleunigertechnologie ist längst jener Punk überschritten, wo der völlige Mangel an standardisierten Risikoevaluierungen und internationaler Regulierung nichts anderes als eine gefährliche Gesetzeslücke und letztendlich eine Gefährdung der Allgemeinheit darstellt. 

 

Thematische Einführung

 

 Der neue Teilchenbeschleuniger LHC an der experimentellen, unterirdischen Nuklearforschungsanlage CERN in Genf ist die größte Maschine der Welt mit einem Umfang von 27 km. Der Teilchenbeschleuniger ist acht mal leistungsstärker als frühere Modelle und benötigt zum Betrieb den Energiebedarf des geamten Kantons Genf. Die notwendige Energie wird von den Staaten Schweiz und Frankreich zur Verfügung gestellt, auf deren beider Territorien die Forschungsstätte sich auch befindet - namentlich EDF (F), sowie EOS und SIG (CH) im Falle eines Engpasses.

In diesem Ringbeschleuniger, dessen Röhre der vielleicht kälteste Ort im Universum ist, mit einer Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt - also ein Grad kälter als die Durchschnittstemperatur im Universum - sollen Protonenbündel auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und über die Laufzeit von mehreren Jahren hinweg vielfach pro Sekunde frontal zur Kollision gebracht werden. Auch andere, schwerere Teilchen sollen hochenergetisch beschleunigt, bzw. mit dem Protonenstrahl beschossen werden, welcher beim Test am CERN bereits Stahlplatten mit zentimetergroßen Löchern durchschlagen hat. Unter diesen extremen, künstlichen Bedingungen zerfallen die Teilchen in ihre Bestandteile, bzw. gehen seltene und teilweise auf der Erde nicht vorkommende Reaktionen ein. Diese Zerfallsprodukte, bzw. seltenen Objekte sollen in kontinuierlichen Experimenten gemessen und mit einer technisch bedingten Verzögerung von bis zu mehreren Jahren analysiert werden. Der LHC ist deshalb eindeutig als experimenteller, kernphysikalischer, bzw. subatomaren Reaktor anzusprechen.

 

Ziel dieser Forschungen ist es, Aufschlüsse über den Aufbau der Materie zu erlangen. Erwartet wird dabei etwa das Auffinden des kleinsten Teilchens („Higgs-Boson“ oder auch „God Particle“), die künstliche Erzeugung eines „Quark-Gluon-Plasmas“, welches Sekundenbruchteile nach dem Urknall bestanden haben und im Inneren von Neutronensternen existieren soll, sowie mit einiger Wahrscheinlichkeit auch die künstliche Erzeugung sogenannter „Mikro-Schwarzer-Löcher“.

 

Stellare Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Erscheinungen im Weltall und konnten in Theorie und Beobachtung festgestellt werden. Bei den indirekt beobachtbaren Objekten handelt es sich zumeist um einen, infolge einer Supernova kollabierten Riesenstern, bei dem die Materie aufs extremste verdichtet wurde, sodass auf relativ kleinem Raum eine vielleicht bis zur absoluten Grenze verdichtete Materiekugel (also eigentlich kein „Loch“) entsteht. Die dort herrschenden Gravitationskräfte sind so stark, dass nicht einmal Licht entweichen kann, wodurch der Himmelskörper schwarz erscheint bzw. nur die stark beschleunigte hineinstürzende Materie sichtbar ist.

 

Angesehene physikalische Theorien - namentlich Modelle der „Stringtheorie“ - legen nun nahe, dass am LHC durch die Protonenstrahlkollisionen derartige Objekte in Miniaturform entstehen werden, was von einem großen Teil der beteiligten Wissenschaftler auch erwartet wird. Einer unbewiesenen Hypothese des Physikers Stephan Hawking zufolge sollen sich diese Objekte aber anders verhalten als ihre Pendants im Weltraum und innerhalb kurzer Zeit wieder zerstrahlen, anstatt an Materie und Energie stetig zuzunehmen, wie dies durch Beobachtung bekannt ist. Der erstmalige experimentelle Nachweis dieses hypothetischen Prozesses wäre eine „wissenschaftliche Sensation“. Mehrere Forscherteams liefern sich dabei ein fragwürdiges Wettrennen um den erhofften Nobelpreis.

 

Dies vor dem Hintergrund, das moderne physikalische Theoriebildungen zu großen Teilen nur sehr schwache empirische Evidenzen aufweisen. Relativitätstheorie, Quantenmechanik oder Stringtheorie bieten Modelle an, die mathematisch in bestimmten Bereichen gut zu funktionieren scheinen, sich in Extrem- oder Grenzbereichen aber gegenseitig wiedersprechen. Von einer Vereinbarkeit - oder „Theorie of Everything“ - welche gerade in den angesprochenen Bereichen gefragt wäre, ist man nach allgemeiner Übereinstimmung noch weit entfernt. Physikalische Theorien sind wesentlich Modelle oder Vorstellungen, anhand derer sich genauere Voraussagen und Berechnungen anstellen lassen als mit dem Vorläufermodell. Sie sind deshalb noch lange nicht im starken Sinne „wirklich“. Ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte genügt, um sich von der Falsifikations- und Verifikationsdynamik auf dem hochspekulativen Gebiet der Physik noch zahlreiche Brüche und Revisionen zu erwarten.

 

Die eigentlich naheliegenden Befürchtungen, dass die künstliche Erzeugung „Mikro-Schwarzer-Löcher“ und anderer extremer, erdfremder Objekte gefährlich sein könnte und dass die künstliche Erzeugung extremer physikalischer Zustände, wie sie Sekundenbruchteile nach dem Urknall geherrscht haben sollen, große Risiken in sich bergen, ließen sich auch nach intensiven Nachforschungen - unter Hinzuziehung zahlreicher Fachleute und Professoren - keineswegs entkräften.

 

In Anbetracht dessen wurde nach reiflicher Überlegung eine ausführliche Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht.  

Um Spenden für die Beschwerdekosten und für die laufenden Bemühungen wird dringend gebeten! Private und Sponsoren willkommen:

  • Konto: “Entschleuniger”
  • Kontonr.: 52340 000 354
  • Bank Austria: BLZ: 12000
  • IBAN: AT23 1200 0523 4000 0354
  • BIC: BKAUATWW

In diesem Video spricht Prof. Otto E. Rössler weniger von seiner eigenen Theorie, sondern - gegenüber den Argumenten von Dr. Ralf Landua (CERN) - allgemein vom unzureichenden Stand der CERN-internen Risikobewertung:

  <a target="_blank" href="http://youtube.com/watch?v=_TjYobXKebM" >http://youtube.com/watch?v=_TjYobXKebM</a>

After sending a posting, normally it says: “Your comment is awaiting moderation.” The approvement can take some hours. It is recommended to safe the posting before sending and if it does not function as described, please send it to: info{@}LHC-concern.info
(E-mail-address will not be published unless You write it directly in the comment. An url will be linked if written in the form.)

Audio- and video-links can additionally be posted at ‘Multimedia’.

Comments

Comment from libertine
Time July 2, 2009 at 11:20 pm

die Quark Bombe:
http://www.youtube.com/watch?v=RNU8CypEysQ

schaut’s euch mal an ;-)

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 2, 2009 at 1:36 am

The “cosmic ray argument” is based on poor insight. The “Fly’s Eye Experiment” probably flawed!!

Copy to translate:
http://translate.google.de/translate_t#

Thanks to Rudolf for finding this brandnew article in a prominent German newspaper!

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1.7.09: “Energiereiches Eisen in kosmischer Strahlung”:

Eisenkerne aus dem All

von Rainer Kayser

24. Juni 2009

Die kosmische Teilchenstrahlung stellt Forscher vor ein neues Rätsel. Messdaten des Pierre Auger Observatory in Argentinien deuten darauf hin, dass die Strahlung umso mehr Eisenkerne enthält, je energiereicher sie ist. Bislang war man davon ausgegangen, dass die Strahlung höchster Energie hauptsächlich aus Protonen besteht. Woher die Eisenkerne kommen, wissen die Forscher nicht.

Eine der Detektorstationen des Pierre Auger Observatory. Im Hintergrund die Anden. Foto: Pierre Auger Observatory
Die kosmische Strahlung mit der höchsten Energie besteht überwiegend aus Protonen - so dachten die Physiker bislang. Doch nun zeigen Messergebnisse des Pierre Auger Observatory in Argentinien, dass die kosmische Strahlung mit wachsender Energie immer mehr Atomkerne des Elements Eisen enthält. Die Wissenschaftler haben weder eine Erklärung für die Herkunft der Eisenkerne, noch verstehen sie, wie die Teilchen ihre lange Reise durch das Weltall überstehen können.

“Wir haben die Daten zwei Jahre lang ausgewertet und analysiert um sicher zu gehen, dass sie korrekt sind”, erklärt James Cronin von der University of Chicago. Der Forscher präsentierte die überraschenden Ergebnisse jetzt auf der Fachtagung “Windows on the Universe” in Frankreich. Das Pierre Auger Observatory ist eine von einem internationalen Konsortium betriebene Anlage aus 1.600 Detektoren und vier Teleskopen zur Vermessung der kosmischen Teilchenstrahlung.

Die jetzt präsentierten Ergebnisse zeigen, dass oberhalb einer Energie von 10 hoch 18 - das ist eine Milliarde mal eine Milliarde - Elektronenvolt der Anteil von Eisenkernen an der kosmischen Strahlung rasant zunimmt und die Strahlung schließlich dominiert. Die Astronomen vermuten bisher, dass die Teilchen mit der höchsten Energie aus der Umgebung supermassiver Schwarzer Löcher in fernen Galaxien stammen - doch dort gibt es hauptsächlich Wasserstoff und Helium, aber keine Eisen. Zudem sollten Eisenkerne auf ihrer viele Millionen oder gar Milliarden Lichtjahre weiten Reise durchs Weltall durch Zusammenstöße mit Photonen - also den Teilchen der elektromagnetischen Strahlung - in leichtere Kerne zerfallen.

Rätselhaft ist das Ergebnis auch deshalb, weil frühere Messungen des “Fly’s Eye”-Observatoriums in den USA bei hohen Energien nur Protonen gefunden hatten. Die aus dem Kosmos in die Erdatmosphäre eindringenden Teilchen stoßen mit Atomen zusammen und lösen so sekundäre Teilchenschauer aus. Aufgrund der höheren Masse und der höheren Ladung treten diese Kollisionen bei den Eisenkernen in größere Höhe und in einem schmaleren Band auf als bei Protonen.

Die Messungen der Höhe durch das Pierre Auger Observatory sind dabei erheblich genauer als beim “Fly’s Eye”. Die Forscher hoffen nun, dass sich mit weiteren Messungen die Quellen der hochenergetischen Teilchenstrahlung am Himmel lokalisieren lassen.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Here’s an English article covering the issue

http://www.sciencenews.org/view/generic/id/44922/title/Iron-ic_twist_deepens_cosmic_ray_puzzle

Thanks to Holger for sending us the article!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Hier der Artikel in Webversion auf astronews:

http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-034.shtml

Es handelt sich tatsächlich um genau jene Möglichkeit, auf die wir wiederholt verwiesen haben: Dass durch die Feststellung der Energie der Teilchen in der kosmischen Strahlung zunächst gar nichts außer eben diese gemessen ist (sofern wir den wenigen dazu unternommenen Versuchsanordnungen wie dem Fly’s Eye Experiment vertrauen wollen). Art, Herkunft, Masse und Geschwindigkeit müssen bis auf weiteres offen bleiben. Bspw. können die Teilchen massearm und schnell - oder massereich und langsam sein.

Auch am AUGER-Observatorium ist man vom ersteren ausgegangen (Protonen) und hat zweiteres (Eisen) festgestellt. Die Vergleichbarkeit von natürlichen Ereignissen mit jenen am LHC rückt damit noch weiter in die Ferne.

[Reply]

EM Reply:

Weiterhin Rätselraten um Universum, Urknalltheorie und naturgemäß unbeobachtbare Schwarze Löcher.

Aus: „Mysteriöse Strahlung erfüllt das All“
Spiegel Online 8.1.2009 von Christoph Seidler

Ruhig war der riesige Ballon in den Himmel über Texas gestiegen, bis auf knapp 37 Kilometer Höhe. Im Sommer 2006 schickten Nasa-Forscher auf der Columbia Scientific Balloon Facility im Örtchen Palestine die fliegende Klarsichthülle bis an den Rand unserer Atmosphäre. Das heliumgefüllte Fluggerät mit dem Namen Arcade (Absolute Radiometer for Cosmology, Astrophysics, and Diffuse Emission) transportierte sieben Präzisionsradiometer, die nach der Hinterlassenschaft der ersten Sterne im Universum fahnden sollten.

Es sollte ein Routineexperiment werden - und endete mit einer faustdicken Überraschung: Eine bislang unbekannte Radiostrahlung erfüllt das All. Sie strahlt sechsmal stärker als alle bekannten astronomischen Quellen in diesem Frequenzbereich zusammen. (…)

Eigentlich wollten die Forscher kleine Veränderungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung entdecken, dem Mikrowellenecho des Urknalls. Doch stattdessen kamen sie etwas noch Spannenderem auf die Spur: Eine mysteriöse Radiostrahlung scheint das Universum zu erfüllen, deren Herkunft völlig unklar ist. (…)

Also freundeten sich die Astronomen mit dem Gedanken an, etwas Neues entdeckt zu haben: Das Signal sei bisher noch nicht gefunden worden, weil erdbasierte Teleskope nicht sensibel genug seien, erklärten die beteiligten Nasa-Forscher dem Wissenschaftsmagazin “New Scientist”. (…)

“Es ist ein aufregender Beleg dafür, dass etwas Neues und Interessantes im Universum passiert”, erklärten die Wissenschaftler um Alan Kogut vom Goddard Space Flight Center der Nasa. Nun rätselt die Fachwelt über die Herkunft des Signals. (…)

Ist es ein letztes Zeichen der frühen Sterne im Universum? Sie waren deutlich massereicher als unsere Sonne - und beendeten ihre Existenz schon eine Milliarde Jahre nach dem Urknall. Von ihnen, so eine Interpretation, blieb nichts übrig außer schwarzen Löchern und einer Zahl von geladenen Partikeln, die nun Radiostrahlung produzierten. (…)

Doch das ist längst nicht erwiesen. Simon White vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching hält diese Interpretation im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE für “nicht wahrscheinlich.” Bereits im Jahr 2005 hatten Forscher berichtet, sie hätten mit dem Weltraumteleskop “Spitzer” eine schwache Infrarotstrahlung aufgefangen und diese als Überbleibsel des Urknalls interpretiert. Andere Wissenschaftler widersprachen dieser Deutung jedoch. (…)

Deswegen prüfen die Forscher auch andere Möglichkeiten, woher das mysteriöse Radiosignal stammen könnte. Unter anderem diskutieren sie die Variante, dass es aus weit entfernten Galaxien kommt: In deren Inneren könnten supermassive Schwarze Löcher besonders schnelle Teilchenströme produzieren, deren Strahlung nun erstmals nachgewiesen worden wäre. Doch auch diese Hypothese lässt sich kaum belegen - vor allem, weil solche Galaxien eigentlich auch zusätzliche Infrarotstrahlung produzieren müssten. Diese konnte bisher aber noch nicht nachgewiesen werden. (…)

Quellen:

http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0901/0901.0559v1.pdf

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,600168,00.html

Erlassen CERN-Teilchenphysiker aufgrund unausgegorener Messtechnik, trotz hinweisgebender kosmologischer Neuentdeckungen eigene, in sich widersprüchliche „Naturgesetze“ teils wider jede Natur?

Geplanter LHC-Urknall der Wissenschaftsblase „Quantengravitation“ absehbar?

[Reply]

libertine Reply:

… wundert mich eigentlich nicht dieses Ergebnis. Theorisiere ja schon lange, daß die hochenergetische KS von Neutronensternen und dergleichen stammt wobei die Eisenkerne vermutlich nur die ”Bruchstücke” supermassiver Neutronenstern- Teilchen sind, die bei der Kollision mit der Erdatmosphäre bzw. bei höheren Temperaturen in ihre Bestandteile (z. B. Fe-Kerne, die aus der Neutronensternkruste ”mitgerissen” wurden und sozusagen an den ursprünglichen Teilchen kleben) zerfallen. Dies würde zum einen die hohe Energie der ursprünglichen Teilchen als auch ihre Herkunft erklären da man sich die Herkunft masseärmerer Teilchen (wie Protonen oder auch einzelne schwerere Elemente wie Fe) mit den für sie nötigen Geschwindigkeiten (damit die gemessene Energie hinkommt) NICHT erklären kann.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time July 1, 2009 at 3:02 am

CERN-nerds at work, must see:

LHCnews June 7, 2009 - Test beam for LHCb
http://www.youtube.com/watch?v=VaVJC7dUkZE&NR=1

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 30, 2009 at 11:11 am

[…] nur in einem derartigen mehrdimensionalen Raum können Schwarze Löcher bereits bei den bei CERN vorhandenen Energien der Protonen entstehen. In einem 4-dimensionalen Raumzeitkontinuum wären erheblich höhere Energien vonnöten. Der Theorie nach könnte die Gravitationskonstante in diesem mehrdimensionalen Raumgebilde um den unvorstellbar großen Faktor von 10 hoch 32 ansteigen. Die dabei möglicherweise entstandenen kleinsten Schwarzen Löcher könnten dazu dienen, die Hawking-Strahlung nachzuweisen, die hier sehr stark sein müsste und über die sie der Theorie nach zerfallen sollen […]

http://www.goruma.de/Wissen/Naturwissenschaft/Astronomie/Cern_Experiment_Gefahr_fuer_die_Erde.html

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Comment from libertine
Time June 28, 2009 at 3:45 pm

Outsmarting particle colliders

”The Large Hadron Collider (LHC) is an enormous particle accelerator.

Its 17-mile tunnel straddles the borders of France and Switzerland. As the largest science instrument ever built, the LHC has the science community buzzing with excitement as it may help in understanding the inner workings of Nature.

Remarkably, some of the new physics that may be studied at this $6 billion facility can be probed using low-cost experiments fitting in a typical laboratory room. ”

weiterlesen hier:

http://www.unr.edu/features/08-09/atomClock/

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libertine Reply:

@ roundabout: sowas zum Beispiel. Warum teuer wenn’s auch praktisch zum Nulltarif geht. Der LHC ist die Haudraufmethode ideenarmer, lobbyorientierter Physiker.

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roundabout Reply:

Man sollte vielleicht den Artikel zu Ende lesen. Schlussatz der Zusammenfassung.

Our result is consistent with the R-parity conserving SUSY with relatively light (sub-TeV) superpartners. This raises additional hopes of discovering SUSY at the LHC.

Ok, verstanden um was es geht ?

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libertine Reply:

na, sonst hättest du ja nichts mehr zu sagen gehabt, wenn für den LHC an Experimenten nichts mehr übrig geblieben wäre. Ist aber schon klar, daß du dir das rauspickst. Auch Physiker sind nicht unfehlbar (soll heißen: die offenen Fragen lassen sich sicherlich auch ohne LHC klären. Nur sind die Physiker ‘noch nicht so weit’).

Im übrigen kannst du dir ja auch vorstellen, daß ich den Artikel anders ”verkauft” hätte wenn da gestanden hätte: ”Outsmarting particle colliders completely” ;-) Das wäre eingeschlagen wie ne Bombe, glaub’s mir!

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libertine Reply:

achso, roundabout. Ne, bin ja ehrlich (und grade zu faul, es zu recherchieren) - hab’s nicht verstanden worum es speziell in dem von dir zitierten Satz geht. Geht sich wohl um Paritätserhaltung und Supersymmetrie. Also erklär’s mir mal was die damit meinen. Ich lerne ja auch gerne dazu (man will ja nicht ständig im Kreise fahren ;-))

[Reply]

EM Reply:

@ roundabout

„Discovering“, im SUSY-Zusammenhang ein völlig unangemessener „Terminus technicus“.

„Erwartet fehlende, unbeobachtbare“ Detektorspuren sollen SUSY „beweisen“, wobei teilchenphysikerseits über (zudem möglicherweise messtechnisch fehlerbehaftete) Grenzparameter derzeit lediglich spekuliert werden kann. (TESLA)

Bauen (wahrscheinlichkeits)berechnende CERN-Physiker damit (wissenschaftlich interdisziplinär gewollt isoliert) an weiteren mathematisch kreativ vernebelten Luftschlössern?

Um “was” es geht?

Um einen Wissenschafts-Skandal der Superlative etwa, welchem ferner der bislang geldgeberische Deutsche Bundestag bereits zum Opfer gefallen ist?
(Deutschlands Löwen-Budget-Anteil 2008 alleine etwa 208 Millionen Schweizer Franken.)

Viele haben trotz CERN-PR bereits “verstanden um was es geht.”

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 28, 2009 at 2:43 am

Risiko Urknall-Maschine: CERN räumt weitere Schwachstellen ein

Die Urknall-Maschine sorgt weiterhin für negative Schlagzeilen. Ganz offensichtlich gibt es gravierende Mängel, die bisher übersehen wurden. So wurden in einem weiteren Sektor Schwachstellen identifiziert, die bereits den Zwischenfall im September 2008 ausgelöst haben. Die Wiederaufnahme des Urknall-Experiments ist jetzt für Oktober geplant, teilte das europäische Kernforschungszentrum (CERN) in Genf mit. Bislang war das CERN von einem Neustart im September ausgegangen. Doch garantieren möchte auch den Oktober-Termin niemand. von Rolf Froböse

Es ist davon auszugehen, dass es auch in Zukunft weitere Störfälle beim „Urknall-Experiment“ geben wird. Hinzu kommt, dass die grundsätzlichen Bedenken deutscher und amerikanischer Wissenschaftler bisher nicht überzeugend widerlegt werden konnten. Besonders schwerwiegend sind jüngste Erkenntnisse über die Lebensdauer winziger Schwarzer Löcher, die sich als wesentlich stabiler erweisen könnten, als es die Theorie von Hawking vorhersagt.

In dem gerade erschienenen Buch „Sekunde Null. Das Urknall-Experiment“ wird auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse der „Worst Case“ beschrieben. Weil sie endlich Ergebnisse sehen wollen, manipulieren zwei Wissenschaftler die Versuchsbedingungen und werden mit einem Schwarzen Loch überrascht, das sich in einem Sektor eingenistet hat, unaufhörlich wächst und dadurch auch stabiler wird. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Das Buch ist ein Science-Thriller. Die Personen und die Handlung sind demnach frei erfunden. Real ist dagegen der wissenschaftliche Hintergrund: Auf der Basis jüngster Erkenntnisse aus der Teilchenphysik und eigener Recherchen zur Stabilität kleiner Schwarzer Löcher wird aufgezeigt, welche Risiken das Urknall-Experiment für die Menschheit beinhaltet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Betreiber der Urknall-Maschine offensichtlich unzureichend vorbereitet und von der Beherrschung der komplexen Technologie offensichtlich Lichtjahre entfernt sind.

Der erste Thriller über die Hintergründe der Physik am CERN kommt diese Woche in den Handel:

Sekunde Null. Das Urknall-Experiment, BoD GmbH Norderstedt, ISBN 978-3837053142, 156 Seiten, EUR 16,90

(2009-06-23)

http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2009-06-23-4408&pc=s02

Dank an Georg für die Übersendung des Artikels!

Da hat einer erkannt, wie man Geld aus der Story macht. Recht hat er! Für die ‘eigenständigen Recherchen’ würden wir uns bei gutem Verkaufserfolg sehr über eine merkbare Spende für die kontinuierlichen Arbeiten freuen!

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Autor des Buches ist Dr. Rolf Froböse. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft, Ressortleiter beim Technologiemagazin „high tech“ und Chefredakteur der Zeitschriften „Chemische Industrie“ und „Europa Chemie“. Seit 1995 ist er freiberuflicher Wissenschaftsjournalist. Er verfasste mehrere populärwissenschaftliche Sachbücher, darunter auch den Bestseller „Die geheime Physik des Zufalls.“

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 27, 2009 at 4:30 pm

n-tv: Frage & Antwort, Nr. 43

Verschluckt das Experiment in Genf die Erde?

Donnerstag, 11. September 2008

‚Dr. Bernd Ramm ist Experte für Schwarze Löcher. Der promovierte Physiker beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Strahlen- und Strahlenschutz. Er hat mehrere Bücher über Röntgenqualitätsprüfungen und Strahlung in Umwelt, Medizin und Technik verfasst.’

„Also ich bin ja ein sehr realistischer Mensch. Es sollen Schwarze Löcher erzeugt werden. Da ist ein ganzer Detektor, der die Dinger aufspüren soll. Das ist kein Witz. Aber: mit aller größter Wahrscheinlichkeit werden die dann zerstrahlt.“

n-tv: „Es gibt einen Vergleich mit zwei Mücken, die aufeinander treffen. Diese hätten genauso viel Energie wie zwei Teilchen im LHC, die aufeinander treffen. Ist da etwas dran?“

Dr. Ramm: „Das ist Quatsch. Die Energien objektiv zu betrachten ist natürlich lächerlich. Wenn sie zwei Protonen nehmen und aufeinander ballern lassen, so groß diese Energie auch sein mag, dann ist das für unsere Maßstäbe sozusagen gar nichts. Aber bei den Energien im subatomaren Vergleich sind das riesige Energien und da können eben all diese Dinge entstehen. Diese schwarzen Löcher entstehen nicht im drei oder vier - dimensionalen Raum, wenn man die Dimension Zeit dazu nimmt. Da sind die Energien zu klein. Aber jetzt wird es kompliziert: Theoretisch könnte es mehrdimensionale Phänomene geben, aber nur auf diesem irrsinnig kleinen Bereich bezogen. Und wenn das der Fall ist, dann ist die Energie in mehr-dimensionalen Räumen ausreichend, damit diese kleinen Schwarzen Löcher wirklich entstehen.

Nach der Theorie von Hawkins zerfallen sie aber wieder. Man kann das bisher aber nicht beweisen. Auch die großen Schwarzen Löcher zerfallen. Aber die Zerfallszeit geht einher mit der Masse, d.h. je größer die Masse, desto größer die Zerfallszeit. Da die Massen aber riesig sind, sind die Zerfallszeiten so riesig, dass man die Zerfallsstrahlung nicht nachweisen kann. Die ist dann einfach zu klein bei den großen Schwarzen Löchern. Das ist reine Theorie und das verursacht, dass die Leute ein bisschen ängstlich werden. Man weiß einfach nicht, ob sie wirklich zerfallen.“

“Deswegen die Experimente?“

„Genau. Ich bin jetzt auch nicht in tiefe Sorge verfallen. Aber jetzt kommt das wichtige Argument: es wird wahrscheinlich im All so viel im hochenergetischen Bereich passieren, dass diese Art von Schwarzen Löchern wahrscheinlich schon sehr oft entstanden sein müssten, wenn sie denn stabil wären. Das ist aber auch wieder nicht so eindeutig, da zwar riesige Energien vorhanden sind. Diese treffen aber auf sozusagen ruhende Teilchen auf. Ob das denselben Effekt hat, wie zwei hoch beschleunigte Teilchen aufeinander zu ballern, das ist auch nicht so sicher. Das ist alles Theorie. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering. Ein Fünkchen, ein ganz kleines Fünkchen Sorge kann man schon haben. Es ist nicht so, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann. Aber ganz 100 Prozent wohl ist mir auch nicht. Ich bin froh, wenn die paar Wochen vorbei sind, wenn die Dinger entweder gefunden sind oder nicht und es ist wirklich OK.“

„Also warten wir bis zum Oktober?“

„Genau: Also wenn Schwarze Löcher entstehen, dann zerfallen sie das ist das Wahrscheinliche. Und wenn sie nicht zerfallen, dann gibt es extrem unterschiedliche Berechnungen, wie lange es überhaupt dauert, bis so ein Ding für uns gefährlich wird. Das sind ja irre kleine Dinger. Und die ziehen aus ihrer Umgebung Masse ab. Alles aber erst einmal auf der Ebene von Protonen und anderen Teilchen. Einige sagen, dass das ja Millionen oder Milliarden Jahre dauert, bis das Ding die Erde sozusagen aufgefressen hat. Das interessiert uns dann auch nicht mehr. In einigen Milliarden Jahren ist die Erde wahrscheinlich sowieso nicht mehr da, weil die Sonne womöglich ausgeglüht ist. Andere sagen, es dauert ein paar Monate, das wäre die Hölle. Und ganz andere sagen, dass das innerhalb von Minuten und Stunden geht.“

„Dann hätten wir ziemlich viel Geld dafür ausgegeben, um uns selbst umzubringen.“

„Das stimmt!“

„Sechs Milliarden Euro ist viel Geld. Was sagen Sie dazu? Als Physiker warten Sie wahrscheinlich auf die Ergebnisse.“

„Ich bin ein wenig zwiespältig, ob sich das rentiert, um rein theoretische Erkenntnisse zu bekommen. […]
Man würde über Schwarze Löcher möglicherweise eine ganze Menge erfahren. Vielleicht wird die Physik, wenn die Experimente vernünftig verlaufen, in ein paar Jahren massiv neu geschrieben werden müssen. Die Physik der Elementarteilchen und der Entstehung des Alls vielleicht auch.“

(Hervorhebungen von LHC-Kritik)

© www.n-tv.de

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Verschluckt-das-Experiment-in-Genf-die-Erde-article21931.html

[Reply]

libertine Reply:

Zitat: „Sechs Milliarden Euro ist viel Geld. Was sagen Sie dazu?“

bei sechs Milliarden Erdbewohnern macht das grade mal 1 Euro/ Kopf. Ist doch gar nicht so teuer, oder ?

[Reply]

Roundabout Reply:

Richtig, wuerde jeder nur 0.1cent/Stunde fuer die WWW Benutzung ans CERN bezahlen, waere das LHC allein damit schon finanziert.

MfG

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Jetzt fängt er schon wieder damit an, die nachrichtentechnische Innovation des www als teilchenphysikalischen Erfolg abzufeiern…

[Reply]

libertine Reply:

… die Ironie meiner Aussage hast du glatt ignoriert :/ … oder solltest du sie tatsächlich nicht bemerkt haben ? Hier nochmal für Dummies:

Das Zitat bezog sich auf die ursprüngliche Aussage:

„Dann hätten wir ziemlich viel Geld dafür ausgegeben, um uns selbst umzubringen.“

der Tod eines Erdbewohners käme also grade mal auf 1 Euro / Kopf.

Aber überleg mal was man mit 6 Milliarden noch so alles anfangen könnte außer für sinnlose Experimente zu verplempern. Z. B. 6 Millionen hungernde Kinder in Afrika vor dem Hungertod bewahren. Fällt dir bestimmt auch was ein.

[Reply]

Roundabout Reply:

Ich zaehle mich gerne zu den Dummies, damit kann ich immerhin noch etwas dazulernen.

Wenn du selbst deine eigenen Beduerfnisse gegen Null schraubst und all dein Geld fuer hungernde Kinder einsetzt, dann Hut ab und ich lass dein Argument gelten. Ansonsten solltest du nochmal genau ueberlegen was du da sagst.

[Reply]

libertine Reply:

das hört sich ja an wie ne Drohung roundabout nach der Art ”pass bloß auf was du sagst”. Ich sehe aber keinen Sinn in deiner Aussage. Mein Argument ist vollkommen logisch und was soll das heißen: wenn DU das tust, lasse ich dein Argument gelten. Also nur dann, wenn ich als Privatperson mich mit meinem popligen Einkommen (im Vergleich zu den für das CERN bereitgestellten Forschungsgeldern) um die Kinder in Afrika kümmere, dann muß CERN das auch ? Du machst das abhängig von MIR ?! Du kennst mich doch überhaupt nicht und CERN auch nicht, oder etwa doch ?!?! (keuch) Es dreht sich ja nicht wirklich darum, dass CERN (bzw. deren Physiker) das tun soll. Das Geld stammt ja zum großen Teil aus öffentlicher Hand, d.h. man sollte die Prioritäten ganz anders setzen. Statt sinnlosen, u. U. sehr gefährlichen Experimenten wäre das Geld an anderer Stelle viel besser verwendet und am besten (auch wenn dies nur ein Wunschtraum bleiben wird) wäre es, wenn man das Geld eben benutzt um hilfebedürftige Menschen zu unterstützen. Und komm mir bitte nicht wieder mit MedAustron. Schließlich braucht es keine Protonenstrahlkollisionen à la LHC, um Gehirntumore zu entfernen.

[Reply]

EM Reply:

@ roundabout

In Anbetracht der vollkommenen Absurdität Ihrer Aussagen scheint Ihr Selbsturteil angemessen.

Erschwert das Aufzeigen realer globaler Missstände das Promoten einer “Finanzmittelverlochungs-Weltmaschine” der Superlative? Weckt akuter Erklärungsnotstand häufig Aggressionen in Ihnen?

LHC, pannengeschüttelt, gefährlich und gewissenlos teuer!

[Reply]

EM Reply:

Hier ein Beispiel dafür, wie renommierte Physiker das WWW zur Verbreitung ihrer “dummen Scherze” in Bezug auf die “Black Hole Factory LHC” benutzen:

“Schwarze Löcher im Labor für Jedermann”

ORIGINALTEXTAUSZUG aus „Schwarze Löcher im Labor von Sabine Hossenfelder“:

http://th.physik.uni-frankfurt.de/~lxd/bhs.html

Es zeigt sich nun, dass mit zusätzlichen Extra-Dimensionen der Schwarzschild-Radius für Schwarze Löcher in einem Massebereich, der bald dem Experiment zugänglich sein wird, wesentlich größer ist als bisher.

So groß, dass Schwarze Löcher an Beschleunigern erzeugt werden können, wie in etwa dem LHC (Large Hadron Collider).

Um Himmels Willen, spinnen wir denn total?

Jetzt machen die da ein Schwarzes Loch und, schlurp, weg sind wir alle?

Na, zumindest wissen wir dann endlich, wie ein schwarzes Loch von Innen aus sieht.

Haha, aber Scherz beiseite. Die Masse des Loches ist nach wie vor winzig und damit auch seine Gravitationskraft, die es auf Teilchen ausübt. Die Luft, die sich gerade in Deinem Mund befinden, wiegt noch immer etwa 1015 Mal soviel, selbst wenn er grade offensteht. (…)

Schwarze Löcher senden nämlich eine Strahlung aus, die nach ihrem Erst-Berechner “Hawking-Strahlung” genannt wird. Diese Strahlung führt zu einem Energieverlust des Schwarzen Loches: es verdampft. Das ist schade, denn dann ist es weg. Unsere Arbeitsgruppe hat die Eigenschaften dieser Schwarzen Löcher untersucht [7] und zu unserer großen Freude zeigt sich, dass die Anwesenheit von Extra-Dimensionen dazu beiträgt die Schwarzen Locher zu stabilieren.

Sie verdampfen dann dermaßen langsam, dass man sie als quasi-stabil bezeichnen kann. Wir haben also Zeit, ihre Eigenschaften zu untersuchen, da freut sich das Physikerherz.

Aus “Hochauflösende Radiobeobachtungen aktiver Galaxienkerne”:

Beobachtung Schwarzer Löcher: Nicht direkt beobachtbar aber verheerende Wirkung auf Umgebung!!

Quellen:

http://www.mpifr-bonn.mpg.de/staff/sbritzen/h2.pdf

http://th.physik.uni-frankfurt.de/~lxd/bhs.html

http://th.physik.uni-frankfurt.de/~hossi/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 27, 2009 at 3:39 pm

Zitat der Woche:

“Die Zukunft der Menschheit hängt nicht mehr davon ab, was sie tut,
sondern mehr denn je davon, was sie unterläßt.”

John Irving, Schriftsteller

[Reply]

libertine Reply:

schlauer Mann, dieser Irving.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 27, 2009 at 3:10 pm

Kernteil der aktuellen Anfrage von Prof. Dr. Adrian Hollaender (ohne Einleitung) an den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann. Gesamtes pdf-Dokument siehe hier:
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/06/anfrage-cern-kosten-sicherheit-profhollaender.pdf
Begleitende Presseaussendung hier:
http://lhc-concern.info/?page_id=11

A N F R A G E :

1) Wurden von der Republik Österreich Zahlungen für die in der Einleitung der gegenständlichen Anfrage genannte Anlage geleistet?

2) Wenn ja, wann und in welcher Höhe (insgesamt)?

3) In welcher Höhe sind zukünftige Zahlungen an das betreffende Projekt vorgesehen?

4) Halten Sie eine Unterstützung von Nuklearexperimenten mit österreichischen Budgetmitteln für vereinbar mit dem in Österreich bis dato über alle Parteigrenzen herrschenden und sogar durch eine diesbezüglich durchgeführte Volksabstimmung bindend fixierten Konsens der strikten Ablehnung von Kernkraft?

5) Halten Sie eine Unterstützung von Nuklearexperimenten mit österreichischen Budgetmitteln für vereinbar mit dem Österreichischen Atomsperrgesetz?

6) Befürworten Sie – in Kenntnis der Historie und der Folgen – nukleare Experimente?

7) Sind Ihnen die in der Einleitung der gegenständlichen Anfrage genannten Quellen, aus denen der Nachweis eines hohen Gefahrenpotenzials durch die Anlage LHC am Kernforschungszentrum CERN und die dort durchgeführten subatomaren bzw. nuklearphysikalischen Experimente hervorgeht, bekannt?

8.) Falls nicht, werden Sie sich mit diesen vertraut machen?

9) Können Sie eine potenzielle Gefährdung der österreichischen Bevölkerung durch den subatomaren Forschungsreaktor LHC am Kernforschungszentrum CERN und die dort durchgeführten Nuklearexperimente mit völliger Gewissheit ausschließen?

10) Welche objektiven (also nicht von den Anlagenbetreibern selbst herrührenden) Überprüfungen des von der Anlage LHC des Kenforschungszentrums CERN und den dort durchgeführten Nuklearexperimenten ausgehenden Gefahrenpotenzials wurden bisher
durchgeführt?

11) Welche Überprüfungen des von der Anlage LHC des CERN und den dort durchgeführten Nuklearexperimenten ausgehenden Gefahrenpotenzials wurden bisher durch offizielle österreichische Stellen durchgeführt?

12) Wo sind diese in Österreich einsehbar und nachprüfbar?

13) Können Sie der österreichischen Bevölkerung garantieren, dass keinerlei wie auch immer geartete Gefährdung durch die Anlage LHC des CERN und die dort durchgeführten Nuklearexperimente vorliegt?

14) Werden Sie sich für eine vorläufige Stillegung der Anlage LHC des CERN und der dort durchgeführten Nuklearexperimente einsetzen, bis ein auf objektive und externe Überprüfungen gestütztes Ergebnis der (in der Einleitung der gegenständlichen Anfrage näher erwähnten) von unabhängigen Wissenschaftlern unterstützen, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingebrachten Beschwerde vorliegt?

15) Werden Sie sich für eine vorläufige Stillegung der Anlage LHC des CERN und der dort durchgeführten Nuklearexperimente einsetzen, bis die (in den Quellennachweisen in der Einleitung der gegenständlichen Anfrage aufgezeigten) von mehreren kompetenten Seiten geäußerten Bedenken und Warnungen bezüglich des Gefährdungspotenzials der dort geplanten Nuklearexperimente durch eine dem Gegenstand entsprechende, externe und multidisziplinäre Risikoprüfung wissenschaftlich angemessen evaluiert worden sind?

Ihrer geschätzten Rückäußerung entgegensehend, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Adrian Hollaender

[Reply]

Comment from libertine
Time June 26, 2009 at 11:30 pm

CERN Physiker haben immer wieder betont, daß die Experimente am LHC ”Grenzen überschreiten” werden oder, daß man am Rande neuer Entdeckungen steht, neue Dimensionen erreicht, dunkle Materie finden wird und so weiter. Man möchte einen Schwellenwert überschreiten, eine Energiebarriere durchbrechen. Aber schauen wir mal in die Physikbücher oder ganz einfach in unsere Umwelt. Was sehen wir ? Wann immer ein Schwellenwert überschritten wird passiert etwas außergewöhnliches und je höher die involvierte Energie desto gefährlicher das ”Ereignis”. Im nachfolgendem Video habe ich versucht dies anhand bekannter Beispiele zu veranschaulichen:

http://www.youtube.com/watch?v=NKxgG2LUG8M

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 26, 2009 at 12:45 pm

AKTUELLE PRESSEAUSSENDUNG LHC-KRITIK:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir dürfen zur Kenntnis bringen, dass Prof. Dr. Adrian Hollaender eben eine ausführliche kritische Anfrage an Bundeskanzler Werner Faymann bzgl. Kosten und Risiken des Teilchenbeschleunigers LHC des CERN in Genf gestellt hat. Die Anfrage (siehe Beifügung) erging auch an die österreichischen Parlamentarier.

Der Neustart des seit einer schwerwiegenden Havarie im September 08 für 20-30 Millionen Euro in Reparatur befindlichen subatomaren Forschungsreaktors LHC hat sich eben wieder auf Oktober 09 verschoben. Entgegen der ursprünglichen Planung soll die fragwürdige „Urknallmaschine“ nun auch mit teurem Strom über den Winter hinweg betrieben werden. Der jährliche Strombedarf ist äquivalent mit jenem des gesamten Kantons Genf. Selbst im adaptierten Zustand wird der LHC bis auf weiteres nicht mit voller Kraft betrieben werden können. Verschiedene Quellen weisen darauf hin, dass hierfür weitere umfangreiche Adaptierungen nötig wären.

Weitere Details, internationale Artikel und aktuelle Infos:
www.LHC-concern.info

Kontakt LHC-Kritik:
+43 650 629 627 5

Anfrage von Prof. Hollaender siehe Beifügung.

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Download der Anfrage in Kürze unter Aktuell / Presseinfo!

[Reply]

Comment from roundabout
Time June 25, 2009 at 3:21 pm

CERN is awarded environmental label !!

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2009/PR10.09E.html

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EM Reply:

Another ridiculous label to raise CERN disaster in value? Somehow pretty bizarre.

Take a look:

Aus “Überwachungsprogramm ‘Nullpunkt des CERN’”

Für die Überwachung der Anlagen des CERN und von deren Umweltauswirkungen sind seitens der Schweiz das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seitens von Frankreich die Behörde für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz (ASN) zuständig.

Quelle: http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/02839/04088/04092/index.html?lang=de

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libertine Reply:

schön und gut ! Aber ich kümmer mich auch um meinen Garten und benutze keine Pestizide. Bekomme ich ein Umwelt Label ?! Ich sag immer: der Mensch braucht die Natur aber die Natur braucht den Menschen nicht. Also von daher …

und wieso nur habe ich den Eindruck, daß dies nur ein weiterer Promotion Gag ist um das Image von CERN aufzupolieren.

Wenn CERN ähnlich wie Chernobyl endet wird es dieses Umweltlabel sicher schnell wieder verlieren oder es wird gleich in ein Umweltverschmutzerlabel umgewandelt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 25, 2009 at 1:02 pm

The Australian scientist and safety expert Dr. Mark Leggett has been involved with the particle collider risk question for a number of years. In a new study, he has assessed the LSAG report, not as a physics analysis, but as a safety analysis. This is done by assessing the structure, method and content of the LSAG report against a survey of current recommendations for best practice safety analyses.

The study shows that the LSAG report has less than a quarter of the elements that would be present if current recommendations for best-practice safety assessments were followed as shown in the survey. The Australian analysis has been provided to the Viennese initiative / LHC Critique to assist further steps in the constructive handling of the LHC experiment.

[Reply]

Comment from Raeson
Time June 24, 2009 at 4:57 pm

“Die alte Physik ist am Ende der Fahnenstange angelangt, weil sie bis heute (2008)
weder Magnetismus noch Gravitation verstanden hat. ”

Wissenschaftsbetrug in der Physik

Der Cern-Crash vom 19.9.2008 zeigt mit noch nie da gewesener Deutlichkeit, dass die physikalischen Grundlagen in den Bereichen Magnetismus, Elektromagnetismus, Kosmologie und Gravitation unvollständig und falsch gelehrt werden, obwohl zahlreiche Publikationen vom Institut für Raum Quanten Physik IRQP in der Schweiz die neuen Zusammenhänge und Entdeckungen in diesen Bereichen im Internet veröffenlicht hat.

Das Desinteresse und der Grössenwahn der alten Physiker Kaste ist nur noch mit den fundamentalistischen Irrlehren diverser Religionsgemeinschaften zu vergleichen.

Die mehr als einjährige Verzögerung der CERN Versuche mit dem LHC sollte jetzt Investoren, Sponsoren und die Politiker auf den Plan rufen. Auch beim CERN handelt es sich um einen der grössten Wissenschaftsbetrugs-Fälle der Geegenwart.

Siehe weitere Details unter:

http://www.rqm.ch/

Fehler im Physik Fundament:
http://www.rqm.ch/fehler_im_physik.htm

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/art304,2758877

[Reply]

EM Reply:

„Über das unerträgliche Nichtwissen um das Nichts und das daraus resultierende Wettfieber innerhalb einer verzweifelten Physiker-Community“

Aus „Die Unerträgliche Leichtigkeit des Nichts “:

Eines der grössten ungelösten Probleme der Physik ist die “unerträgliche Leichtigkeit des Nichts”, oder weniger poetisch, die Kleinheit der Vakuumenergie.

Theoretische Vorhersagen und experimentelle Befunde liegen spektakulär auseinander, um 123 Grössenordnungen. Die Verzweiflung ist so gross, dass anthropische Argumente derzeit als beste Erklärung herangezogen werden.

Zynisch betrachtet lässt sich Fortschritt an der Einfachheit der Probleme messen die unlösbar sind: in der klassischen Mechanik bereiten Dreikörperprobleme, nun, Probleme. In Relativitätstheorie ist das Zweikörperproblem analytisch nicht in den Griff zu kriegen. In Quantenfeldtheorie ist bereits das Einkörperproblem trickreich aufgrund von Divergenzen. Stringtheorie liefert eine Fülle von Vacua, mit anderen Worten, selbst das Nullkörperproblem ist dort ungelöst. (…)

Aus irgendeinem Grund ist unser Universum aber nicht so einfach - es ist alles sehr kompliziert, wie schon ein Weiser aus Österreich einmal bemerkt hat.

Kosmologische Beobachtungen belegen, dass die kosmologische Konstante nicht verschwindet, aber unnatürlich klein ist: 10^(-123) in natürlichen Einheiten. Es gibt, mit einer Ausnahme die wir gleich besprechen werden, kein theoretisches Verständnis, warum Lambda so klein ist. (…)

Was sind anthropische Argumente? Im Wesentlichen geht es darum, die Tatsache dass wir existieren als Nebenbedingung zu berücksichtigen wenn wir über mögliche Universen sprechen. (…)

Trotzdem gibt es Gründe skeptisch zu bleiben.

Anthropische Argumente oder Prinzipien gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen - manche davon erscheinen so skurril, dass Martin Gardner das `Completely Ridiculous Anthropic Principle`, abgekürzt `CRAP` eingeführt hat. (…)

Andrei Linde, einer der Entdecker der kosmologischen Inflation, meinte in einem Vortrag, er würde sein Leben darauf verwetten, dass die anthropische Erklärung der kosmologischen Konstante richtig ist, während Martin Rees meinte, er habe immerhin genug Vertrauen in anthropische Erklärungen, um das Leben seines Hundes zu verwetten. Steven Weinberg, der amtierende Grossmeister der theoretischen Physik, meinte daraufhin halb scherzhaft, halb ernst, er würde sowohl Andrei Lindes Leben als auch das Leben von Martin Rees` Hund verwetten…

Quelle: http://www.teilchen.at/teilchen/archive/laufend/OneArticle?updatelogo=0;id=243;e=0

Aus „On the hunt for the Higgs boson”, BBC:

Steven Hawking:
“I think it will be much more exciting if we don’t find the Higgs. That will show something is wrong, and we need to think again. I have a bet of $100 that we won’t find the Higgs.”

Quelle: http://news.bbc.co.uk/today/hi/today/newsid_7598000/7598686.stm

Wettet Steven Hawking mit seiner Strahlung im Nichtwissen um das Nichts gerade am LHC demnach etwa auf Kopf UND Zahl? Auf wessen Leben?
Teilchenphysik am LHC ein Glücksspiel?

[Reply]

roundabout Reply:

“Das CHRQF Institut für Raum-Quanten-Forschung, auch EUIRQP Europäisches Institut für Raum Quanten Physik oder EUIRQF - Europäisches Institut für Raumquantenforschung, vertritt die Privatphysik eines Hans Lehner. Hier wird nicht nur ein Pseudowissenschaftsbetrieb aufgebaut, sondern es wird auch versucht, Leichtgläubigen Geld aus der Tasche zu ziehen. Von einer Venture Capital Firma namens EAVCF wird sehr aggressiv um Aktienbeteiligung geworben (ein Erfahrungsbericht: [1]). Vor einer Beteiligung an diesem pseudowissenschaftlichen Unsinn muss dringend gewarnt werden, siehe die Erfahrungen mit der Felix Würth AG.”

http://www.esowatch.com/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Raum-Quanten-Forschung

[Reply]

roundabout Reply:

Bei dieser LHC/CERN Debatte geht es laengst nicht mehr um Sicherheit. Es handelt sich hier vielmehr um eine Schmutzkampagne gegen die etablierten Wissenschaften, um die eigenen Esoterik Geschaefte in Schwung zu bringen und sich damit mit unlauteren Mitteln die Taschen zu fuellen.

MfG roundabout

[Reply]

Admin LHC-Kritik Reply:

Die Theorie des CHRQF zu begutachten ist nicht die Aufgabe von LHC-Kritik. Das Posting von “Raeson” verlinkt auf eine Seite, die dem LHC schwerwiegende Konstruktionsmängel zuschreibt. Dies wollen wir keinesfalls ausschließen.

Nur weil irgendeine selbsternannte und vielleicht überaus pseudowissenschaftliche “esowatch” die Seite kritisiert, muss das jedenfalls noch überhaupt nicts heißen. Wir kennen ja auch die Methoden auf Alpha Centauri…

Für die völlig aus der Luft gegriffene Unterstellung irgendwelcher Esoterik kassieren sie einen Ordnungsruf. Derartiges wird in Hinkunft nicht mehr freigeschalten.

[Reply]

Kasper Reply:

Wenn sie nicht sehen können, dass dieses RQM reinste Esoterik ist, dann leben sie bitte auch in Zukunft mit den Folgen. Sie tun ihrer Öffentlichkeitsarbeit keinen Gefallen damit.

[Reply]

EM Reply:

@ Kasper

Die pikante Folge war, dass roundabout seinerseits, offenbar unüberlegt auf “Esowatch” verlinkt hat.

Ein dummer PR-Fehler, sich öffentlich zu Esowatch zu bekennen?

http://www.online-artikel.de/article/staatsanwaltschaft-muenchen-i-ermittelt-gegen-esowatchcom-8510-1.html

[Reply]

Kasper Reply:

Och herrje, mit diesem Aktenzeichen geht der Herr Weidenbusch seit Jahren überall hausieren, was er leider nicht erzählt ist, dass das Verfahren schneller wieder eingestellt wurde als er bis drei zählen konnte.

Es ist doch typisch für diese ganzen Welträtsellöser etc. Wenn man sich einmal wirklich mit ihnen beschäftigt rennen sie gleich zum Staatsanwalt, weil die Infragestellung ihrer weltbewegenden Ideen in deren eigenem Mikrokosmos ein Kapitalverbrechen darstellt.

Eigentlich ist das schon offensichtlich Missbrauch der Justiz.

[Reply]

EM Reply:

Sie scheinen tatsächlich ein brennender , dem Aufklärersyndrom verfallener Esowatch-Getreuer zu sein. Ihre Entscheidung.

[Reply]

EM Reply:

@ roundabout

“Ferner wurde EsoWatch bereits rechtskräftig verurteilt.”

http://esowatch.com/index.php?title=EsoWatch:Impressum

Gute Gesellschaft für etablierte Wissenschaften? Wie überraschend!

[Reply]

Kasper Reply:

Da sind sie aber auf eine Ente hereingefallen. Es gibt kein einziges Urteil gegen Esowatch (wieso auch, es werden ja nur nachprüfbare Fakten präsentiert), dafür aber seit Jahren einen Privatfeldzug eines Cranks namens Weidenbusch gegen jene Seite, weil sie sein “Genie” nicht entsprechend würdigt und seine “Argumentationen” zerpflückt.

Wer auf sowas reinfällt, ist selbst schuld.

[Reply]

Kasper Reply:

Dazu muss ich noch erwähnen, dass Herr EM offensichtlich seinen Ironiedektor mal überprüfen lassen sollte, wenn er Bemerkungen zu einer angeblichen Verurteilung unter “Kontakt” auf der Impressumsseite von Esowatch als Darstellung von Fakten bezeichnet.

Es ist im Kontext der Seite offensichtlich, dass es sich um eine Aufzählung der üblichen erfundenen Anschuldigungen von Weidenbusch und Co. handelt.

[Reply]

EM Reply:

@ Kasper

Über einen „Ironiedektor” verfüge ich nicht. Kalibrierung und Triggerentscheidung folglich überflüssig.

“Nur nachprüfbare Fakten” werden von Esowatch beispielsweise in dieser Form „präsentiert“:

„Diese Vorstellung ist in der theoretischen Physik längst abgefrühstückt.“

Ich wünsche der Esowatch-Elite und seinen Anhängern diesbezüglich jedenfalls einen recht guten Appetit!

Wie lautet überdies die Definition von „Crank“? Sie scheinen ja offenbar über detaillierte Kenntnisse in Bezug auf die vielen Probleme von Esowatch zu verfügen. Sind Sie aktives Mitglied? Warum „verteidigen“ Sie Esowatch? Verletztes Ehrgefühl?

http://www.online-artikel.de/article/staatsanwaltschaft-muenchen-i-ermittelt-gegen-esowatchcom-8510-1.html

[Reply]

Kasper Reply:

Wenn wollen sie damit beeindrucken, wenn sie die “Pressemitteilung” von Herrn Weidenbusch wie eine Fahne vor sich hertragen?

Dieses Gebrabbel von “es wird gegen Esowatch ermittelt”, “Esowatch verurteilt” etc findet sich in exakt gleichem Wortlaut quer durchs Netz, meistens verbreitet von einem “Holger Meyer”. Dieser Name stellt nur ein Pseudonym des Herrn Weidenbusch dar - wer darauf reinfällt ist halt wirklich selbst schuld.

PS: Sämtliche Verfahren gegen Esowatch, welche von verletzten Cranks und Esoterikern, dies es eben offensichtlich nicht verwinden können, wenn man sich, wie doch immer von ihnen gefordert, doch einmal mit ihren Thesen auseinandersetzt und nur heiße Luft und Abzocke vorfindet.

PS2: Ein wenig mehr als “abgefrühstückt” findet man dort schon, selektive Wahrnehmung kann ich ihnen nur bescheinigen.

PS3: Das sie über keine Ironiedektor verfügen, war mir schon berkannt. Aber danke, dass sie es noch einmal ausdrücklich bestätigen.

[Reply]

EM Reply:

Gebrabbelradar, Witzgerator, Ironiedektor fehlen mir glücklicherweise in der Tat. Sie hingegen sind offenbar Experte im Führen einer Esowatchlist. Ihr persönliches Feindbild Weidenbusch, mir völlig unbekannt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 23, 2009 at 4:59 pm

LHC restart pushed back, may not run at 14 TeV

By Physics Today on June 22, 2009 4:08

Physics Today: The Large Hadron Collider is on schedule to restart in the fall, but running three weeks late says CERN Director General Rolf Heuer.

The delay will push back the restart of the project until October.

A bad break

The LHC has been offline since an incident on September 19, caused by a faulty splice in the high-current superconducting cable between two superconducting magnets in sector 3-4.

There are more than 10,000 similar splices in the LHC, all of which are currently being checked for flaws.

The incident caused CERN to develop some noninvasive techniques to check for bad joints in the system while the collider is cooled down below 80 Kelvin.

More than 39 dipole and 14 quadrupole magnets were taken to the surface for repairs.

Heuer told the CERN council last week that these test indicate there could be another faulty splice in Sector 4-5.

CERN has also modified and conducted a major upgrade of the magnets safety system to limit the damage another break could cause if a similar incident happens again.

14 TeV?

Meanwhile, the LHC may not run at full capacity for sometime. The existing repairs will allow the device to run at a collision energy of 8 TeV, but further modifications will be required to run at 10 TeV collision energy or higher.

According to reports of a talk given by Jörg Wenninger—who is from CERN Beams department’s operation group—there are problems with quenching the magnets from one of the three firms that supplied CERN. This new quality control issue could mean that the LHC may not be able to go above 10 TeV collisions.

——-
Visit the original article including further links:
http://blogs.physicstoday.org/newspicks/2009/06/lhc-restart-pushed-back-may-no.html

Thanks to Jim from www.LHCfacts.org for sending us the article!

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

Given that those quantum nerds are obviously far too optimistic concerning EVERYTHING (safety especially), there is still hope that either the risk could be examined properly before - or that they don’t manage to run the big bang machine at all.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 23, 2009 at 2:12 am

Large Hadron Collider restart delayed till October

http://www.physorg.com/news164735558.html

Recognize: When CERN talks about safety measures applied to the big bang machine, they talk about safety measures for the machine.

In no way the safety of humans, nature and earth are concerned in this expression.

Thanks to Alan for sending us the article!

[Reply]

EM Reply:

Teilchenkanone nicht funktionsfähig

“Weltuntergang erneut verschoben”

Der Neustart des größten Teilchenbeschleunigers der Welt ist erneut um drei Wochen auf Oktober verschoben worden.
(…)
Bereitet den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen: Die Teilchenkanone “Large Hadron Collider”.

Gesamter Artikel: http://www.n-tv.de/wissen/weltall/Weltuntergang-erneut-verschoben-article375305.html

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Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2009 at 7:40 pm

Physiker versucht mittels Formel den Wert von teilchenphysikalischen Experimenten wesentlich durch die Wahrscheinlichkeit von Überraschungen zu bestimmen. Da wird sogar die NZZ skeptisch:

16. Januar 2008, Neue Zürcher Zeitung

Nur die Überraschung zählt

Ein neuer Versuch, den Wert von Experimenten im Voraus zu beziffern

H. W. Die Vergabe von Forschungsgeldern ist beileibe kein objektives Prozedere, schliesslich schätzt nicht jeder Experte den wissenschaftlichen Wert eines Experiments gleich hoch ein. Das ist dem Physiker Bruce Knuteson vom Massachusetts Institute of Technology bei Boston offensichtlich ein Dorn im Auge. Er hat nämlich ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der von einem Experiment zu erwartende Erkenntnisgewinn im Voraus quantifizieren lassen soll.¹ Seine Idee basiert darauf, dass ein Resultat umso wertvoller ist, je überraschender es zutage tritt. Die Erfolgsaussichten eines Experiments lassen sich dann durch die Summe der gewichteten «Überraschungswerte» aller verschiedenen möglichen Resultate berechnen – eine Formel, die in der Informationstheorie schon seit langem verwendet wird. Teilt man diesen Wert nun noch durch die Kosten des Experiments, so hat man, salopp gesagt, ein Mass dafür, wie viel Erkenntnis man pro Franken geliefert bekommt – ein für Förderinstitutionen zweifellos interessanter Anhaltspunkt.

In seiner Arbeit wendet Knuteson diese Methode der Quantifizierung exemplarisch auf verschiedene Experimente der Teilchenphysik an. Zugleich fordert er seine Kollegen auf, ihre Anträge für Forschungsgelder in Zukunft immer mit einem solchen «Preisschild» einzureichen. Diese reagieren zum Teil allerdings sehr skeptisch, wie den Kommentaren in zahlreichen Weblogs zu entnehmen ist.² Sie weisen auf die Schwierigkeit hin zu bestimmen, wie überraschend ein Resultat sein wird. Gemäss Knutesons Formalismus muss man dazu jedem denkbaren Ergebnis eine Wahrscheinlichkeit zuschreiben. Das Problem, den Wert eines Experiments zu erfassen, wird also darauf verlagert, die Wahrscheinlichkeit der einzelnen Resultate a priori zu schätzen; beides kann nicht auf objektive Weise erfolgen, wie die Kommentatoren zu Recht anmerken. Ausserdem bleiben alle Resultate unberücksichtigt, an die man vor der Durchführung des Experimentes gar nicht denkt, die also völlig überraschend eintreten. Dieses Problem hat auch Knuteson erkannt. Er ist aber davon überzeugt, dass dank seinem Verfahren subjektive Einschätzungen viel offener zutage treten; sie würden durch die Quantifizierung quasi ins Licht gezerrt.

Noch viel deutlicher wird in den Kommentaren kritisiert, dass die Überraschung als alleiniges Mass für den Wert eines Experiments dienen soll. So seien zum Beispiel Experimente, in denen bereits erzielte Resultate noch einmal bestätigt oder präzisiert würden, für Fortschritt und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft von grosser Bedeutung. Ginge man nach Knutesons Methode vor, hätten diese aber einen äusserst geringen Erkenntniswert pro Franken – und somit wohl wenig Chancen, finanziert zu werden.

¹ http://xxx.arxiv.org/abs/0712.3572; ² zum Beispiel http://scienceblogs.com/evolvingthoughts/ oder http://dorigo.wordpress.com/

(c) NZZ:
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/nur_die_ueberraschung_zaehlt_1.652057.html

[Reply]

EM Reply:

“Über Unbestimmtheit am LHC, neue Wahrscheinlichkeitsrechnung und wie diese geschickt eingesetzt Fördergelder fließen lassen soll”

Aus: “Hochauflösende Radiobeobachtungen aktiver Galaxienkerne”

Beobachtung Schwarzer Löcher: Nicht direkt beobachtbar aber verheerende Wirkung auf Umgebung!!

Quelle: http://www.mpifr-bonn.mpg.de/staff/sbritzen/h2.pdf

Aus “Schwarze Löcher im Labor?”:

Unsere Arbeitsgruppen haben aber gezeigt, dass die Hawkingschen Rechnungen nur für extrem große Schwarze Löcher anwendbar sind. Wird das Schwarze Loch durch die Strahlung immer leichter, fällt seine Masse also unter 1000 Protonenmassen, kann es aufhören zu strahlen.
Zurück bleibt dann ein stabiles Relikt
(englisch »relic«)/5/. (…)

Ohne eine vollständige Theorie der Quanten-Gravitation ist es schwierig, die Endphase eines Schwarzen Lochs zu beschreiben.

Quelle: http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2006/2006-4/14-18-Schwarze-Loecher-im-Labor.pdf

Aus “Kosmologie”:

Ein generelles Problem der Kosmologie, was sie prinzipiell von anderen Zweigen der Physik unterscheidet, ist ihre Nachprüfbarkeit. Bei anderen Forschungszweigen kann man im Prinzip jedes gewünschte Experiment im Labor machen. Das ist anders in der Kosmologie: Wir können nicht mit dem Universum experimentieren- was vielleicht auch ganz gut so ist. (…)

Kleine Schritte in diese Richtung stellen monströse Teilchenbeschleuniger dar, wie z.B. das LHC, das ab 2007 am Forschungszentrum CERN bei Genf in Betrieb gehen soll und einen Umfang von 27km haben wird. (…)

Ebenso hofft man, auch Kandidaten für dunkle Materie aufzuspüren. Im derzeitigen Standardmodell der Materie hat die dunkle Materie allerdings noch keinen Platz. Außerdem ist in das Gesamtkonzept die Schwerkraft noch nicht einbezogen. (…)

Wenn man sich dem Anfang des Universums, den ersten Bruchteilen seiner ersten Sekunde mit den Gesetzen der Logik, der Mathematik und der Physik nähert und ihn damit zu verstehen versucht, muß man sich klarmachen, daß man damit annimmt, daß diese Gesetze vor Anbeginn von Raum und Zeit geherrscht haben, womit man aber eine Ordnung voraussetzt, die größer und umfassender ist, als das Universum, das wir kennen. (…)

Es gibt den passenden Spruch unter Kosmologen:
“Cosmologists are often in error, but never in doubt.”

Quelle: http://www.bodensee-sternwarte.de/Archiv/JueB/kosmologie/kosmologie.htm

Sind Teilchenphysiker am LHC in Bezug auf erhofft masse(n)hafte Produktion von (M)BHs ebenfalls selbstbewusst und naturgegeben doch “often in error”?

Trotz unausgegorener Messtechnik am LHC voreilig erzwungene Nutzbarmachung um jeden Preis?

Werden überdies teilweise pseudowissenschaftliche Phantasien teilchenphysikalischer Natur dank neuer gekünstelt-kreativer mathematischer Formeln
(zwecks Fördermittelbeschaffung) zu Papier gebracht?

LHC-Betriebssicherheit auf Unbestimmtheit, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Hoffnung basierend, ein reines PR-Mittel des “black-hole-faktory”-Managements?

http://fias.uni-frankfurt.de/iship2006/talks/humanic_iship.pdf

LHC, pannengeschüttelt, gefährlich und teuer!

[Reply]

Ein entsetzter Bürger Reply:

Sehr guter Artikel EM!

Die so zusammengestellten Fakten verweisen genau auf das, was auch ich mir davon denke.
Und genau das ist auch so krass, dass es kaum einen soweit beunruhigt, sich diesen Zusammenhang einmal zu vergegenwärtigen:

Schwarze Löcher im Labor und keine Ahnung von der Gravitation.
Das klingt wie der letzte Treppenwitz der Menschheitsgeschichte!

Hoffen wir, dass es erst gar nicht so weit kommt.

[Reply]

Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 21, 2009 at 1:25 pm

Current news: LHC restart delayed for another three weeks to October. The costs for the repairs are 26,5 million Euro.
(Bild am Sonntag)
Thanks to Rudolf
————————————-
Weltraumteleskop “Herschel” sendet erste Bilder

Früher als erwartet konnten Astronomen mit dem Teleskop bereits ferne Galaxien erkunden. Die Bilder übertreffen laut der Europäischen Raumfahrtagentur ESA alle Erwartungen.

http://diepresse.com/home/science/488670/index.do?from=home.science.485243.sc.p1

[Reply]

Comment from EM
Time June 18, 2009 at 8:31 pm

Übersichtliche Powerpoint-Präsentation von Michael Mayer an der Universität Erlangen:

„Suche nach ’Mini Black Holes’ am LHC“

Letztendlich schein er sich doch für den kleinen Nervenkitzel Weltuntergangsgefahr zu entscheiden…
Allerdings gut gemachter Vortrag:

Seite 29:

Wenn MBH MD können Quanteneffekte nicht ignoriert werden
MBH zerfällt in einige SM-Teilchen (z.B. 2-Körperzerfall)
oder verbleibt als sog. „remnant“
Vorhersagen schwierig
Lücken in der Theorie

S. 33:

Extra Dimensionen könnten als (Teil-)Erklärung für dunkle Energie dienen:
Energie könnte sich in versteckten Dimensionen aufhalten
Erforschung Schwarzer Löcher im Labor
Primordiale Mini Schwarze Löcher könnten auch zur Zeit des
Urknalls entstanden sein

S. 36:

Hawkingstrahlung noch nicht experimentell nachgewiesen: keine Evidenz für die Existenz
Am LHC erzeugtes MBH hat keinen Linearimpuls sondern „ruht“ in der Erde
MBH würde exponentiell an Masse gewinnen und die Erde verschlingen

Gesamte Präsentation:
http://www.ecap.physik.uni-erlangen.de/~katz/ws08/atp/talks/2/MM/MM.pdf

[Reply]

EM Reply:

Über übermäßige, in sich widersprüchliche Unbestimmtheit am LHC.

Moderne (Teilchen)Physik, eine messtechnisch naturgemäß stark eingeschränkte gespiegelte Rückschluss-Wissenschaft bar jeder direkten Beobachtungsgabe?

Aus „Mit der Unbestimmtheit rechnen“

Quelle: http://www.tphys.uni-heidelberg.de/~pir/Unbestimmtheit.pdf

Mit der Unbestimmtheit rechnen
Hans J. Pirner
Institut für Theoretische Physik, Heidelberg
April 2007

S.2
Unvollkommenheiten im Detektor und in der
Apparatur führen zu einem Messfehler.

Neben dem Messfehler ist der systematische Fehler zu berücksichtigen, welcher durch
eine fehlerhafte Versuchsanordnung zustande kommt.

Im Allgemeinen ist das physikalischtheoretische
Verständnis der meisten Experimente nur annähernd korrekt.

S.3
Die Erfahrung ergibt, dass Grenzfälle auftreten, welche nicht in das Schema passen.

Die Hypothese, dass eine noch unbekannte Koordinate oder ein noch nicht verstandener Parameter existieren, ist charakteristisch für das naturwissenschaftliche Denken, wenn es versucht, mit unkategorisierbaren Grenzfällen
umzugehen.

S.4
Eine oft geführte geisteswissenschaftliche Diskussion befasst sich mit der Unsicherheit,
Unschärfe oder Unbestimmtheit der Quantentheorie in der Physik.

Die Grundlage dieser Diskussion ist die Heisenbergsche Unschärferelation (…)

Dies ist eine Aussage über
Unbestimmbarkeit, welche in der Natur begründet ist und nicht von der Qualität unserer
Messapparaturen abhängt.

Das Teilchen wird durch eine Funktion beschrieben, die das
Teilchen als kontinuierliche Überlagerung von örtlich lokalisierten Zuständen auffasst.

Je breiter die Wellenfunktion im Ortsraum ist, desto schmäler wird sie durch diese
Transformation im Impulsraum. Diese mathematische Transformation ergibt die
Unschärferelation.

Wenn es Rechenregeln gibt mit Unbestimmtheiten umzugehen, möchte
ich dafür den Ausdruck benutzen, mit der Unbestimmtheit rechnen.

Die Realisierung der physikalischen Objekte in einer Ansammlung von
Daten, der Datenmenge, zusammen mit der Theorie ihrer mathematische Symbole, in denen diese Objekte kodiert sind, ergibt erst einen physikalischen Begriff. Dieser Begriff beschreibt den immer gemeinsam auftretenden Zusammenhang von experimentellem Resultat, mathematischen Zeichen und technisch manipuliertem Objekt.

Die Kombination der charakteristischen Größen der Quantenmechanik mit dem
Wirkungsquantum h, der speziellen Relativitätstheorie mit der invarianten
Lichtgeschwindigkeit c und der allgemeinen Theorie der Gravitation mit der fundamentalen
Newton-Konstante G ergeben eine Abschätzu